Naturraum Darßer Ort

Diese Ausstellung liefert Ihnen einen Überblick über den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und speziell zum Darßer Ort.

Entlang des Nationalparks erstreckt sich auch eines der weltweit größten Brackwassergebiete, die eine reichhaltige Flora und Fauna besitzen und 48 Fischarten wie dem Ostseehering als Laichgebiet dienen. Aber auch Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale lassen sich von der Küste aus beobachten. Ebenfalls bietet der Nationalpark dem Fischotter einen idealen Lebensraum. Die Landflächen des Nationalparks sind durch ausgedehnte Kiefern- und auch Buchenwälder sowie Küstenüberflutungsmoore geprägt. Hier leben Rot- und Dammhirsche, Wildschweine, Rehe und Füchse. Über 163 Vogelarten sind im Nationalpark heimisch.

Wer das Gelände des NATUREUMs betritt, kommt nicht umhin den Reff- und Riegengarten sowie das Dünenbeet wahrzunehmen, die vor dem Hauptgebäude angelegt wurden. Es handelt sich um zwei der Landschaften rund um das NATUREUM nachempfundene Biotope. Die Küstenlandschaft, nachgebildet in dem Dünenbeet, besteht aus verschiedenen Dünenzügen. Vom Meer aus betrachtet macht die Weißdüne den Anfang. Dabei handelt es sich um eine junge Düne mit lichtem Pflanzenbewuchs, wie Strandhafer und Strandroggen. Die Graudüne ist eine schon ältere Düne, die bereits mit einer durchgehenden Pflanzendecke aus Silbergras und Sandsegge bewachsen ist. Auf der anschließenden Braundüne haben sich Habichtskraut und Grasnelken angesiedelt. Auch finden sich in diesem Gebiet Kiefern und Wacholder, die den Übergang zum natürlichen Kiefernwald einleiten.

Nur per Fuß, Fahrrad oder Pferdekutsche zu erreichen, bietet das nahe Umland des NATUREUMs ein fast ungestörtes Naturerlebnis. Nahe am Leuchtturm liegt der naturbelassene Weststrand, wo zwischen Ostsee und Steilküste ein abwechslungsreicher Rundweg nach Norden beginnt. Der Spaziergang durch Dünenlandschaft und Waldgebiete führt auch zum Darßer Nothafen, in dem Fischer- und Freizeitboote in Notfällen Unterschlupf finden können. Wieder zurück auf dem Gehöft, bietet das Museumscafé Gelegenheit für Muße und Stärkung.