Ostseeaquarium

Im Ostsee-Aquarium, derzeit das einzige Meeresaquarium innerhalb des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, kann man mehr als 30 verschiedene Arten von Fischen und Wirbellosen lebend bewundern. Die Tiere sind im sauberen Flachwasser der Ostsee unmittelbar vor dem Darßer Ort zu Hause.

Der Schnäpel - ein entfernter Verwandter des Lachses - hat viele Namen. Bekannt ist er auch als Felchen, Maräne oder Renke. Vielfältig wie die Namenspalette ist auch seine Verbreitung. Der früher beliebte Speisefisch hat auf der Nordhalbkugel viele unterschiedliche Lebensräume erobert. In Deutschland ist er vor allem in Alpenseen, im Bodensee ebenso wie in der Ostsee zu finden. Ein besonderes Charakteristikum des Schnäpels ist die enorme Anpassungsfähigkeit an seinen Lebensraum. In Gestalt und Lebensweise unterscheiden sich etwa bodenorientierte, weichtierfressende "Bodenrenken" oder in Freiwasser lebende, planktonfressende "Schweberenken". Andere Formen, wie die in der Ostsee, ziehen zum Laichen die Flüsse hinauf, was den Binnenseebewohnern natürlich verwehrt ist.

Der Graue Knurrhahn lebt vor allem auf Sandgrund. Seine durchschnittliche Größe beträgt 30 bis 45 cm, maximal 55 cm. Der Graue Knurrhahn ernährt sich von Schnecken, Muscheln, kleinen Fischen, Garnelen und Würmern. Seine drei unteren Brustflossenstrahlen haben keine Flossenhaut und sind fingerartig beweglich. Sie dem Fisch als Tast- und Schreitorgane.

Die Aalmutter bevorzugt als Lebensraum die Seegrasregionen flacher Küsten. Dieser Fisch wird 30 bis 50 cm groß. Zu seiner Nahrung zählen Krebse, Würmer und Kleinfische. Die Aalmutter ist lebend gebärend. Das Weibchen bringt bis zu 400 voll ausgebildete Junge zur Welt.